Überbackenes Hähnchenbrustfilet mit Süßkartoffeln, Champignonsoße und Gemüse

Zutaten

Hähnchenbrustfilets
geriebener Gouda
Olivenöl
Süßkartoffeln
Kartoffeln
Möhren, Zucchini, Brokkoli…
eine Schale braune Champignons
eine Zwiebel
eine Knoblauchzehe
Butter
etwas Mehl
Sahne
Muskat
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Kümmert euch am besten zuerst um die Kartoffeln. Für ein schönes Farbspiel habe ich nicht nur die orangefarbenen Süßkartoffeln, sondern auch ein paar helle Kartoffeln genommen. Die Knollen müssen geschält, und dann in Würfel geschnitten werden. Fangt mit den normalen Kartoffeln an, denn die haben eine längere Garzeit und können dann schon mal anfangen zu kochen. Die Süßkartoffelwürfel kommen etwa 10 Minuten später hinzu. Mit einer Gabel könnt ihr die Würfel einpieksen, um zu schauen, wann sie fertig sind.

Jetzt braucht ihr einen weiteren Kochtopf, in dem ihr euer Beilagengemüse in etwas Wasser dünsten könnt. Ich habe Möhren, Brokkoli und Zucchini (letzteres für Mama, das musste noch verbraucht werden^^) genommen und in dieser Reihenfolge auch gedünstet.

Währenddessen solltet ihr euch schon um eure Soße kümmern. Schwitzt dazu in einem anderen Topf die zerkleinerte Zwiebel und den Knoblauch mit den Champignons in Butter an. Fügt einen Schuss Wasser hinzu und dann unter ständigem Rühren das Mehl. Gebt noch ein Glas Wasser, Salz, Pfeffer und Muskat hinzu, und lasst die Soße köcheln.

Heizt euren Backofen auf 200°C vor und erhitzt dann etwas Olivenöl in einer Pfanne. Bratet die Hähnchenbrustfilets von beiden Seiten etwa 2 Minuten an. Legt sie dann in eine feuerfeste Form, reibt Gouda drüber und stellt die Schale in den Ofen. Wenn es bei eurem Ofen eine Oberhitzefunktion gibt, könnt ihr auch die benutzen, denn es muss ja nur noch der Käse schmelzen und bräunen. Aber Vorsicht, das kann ganz schön schnell gehen, also bleibt immer in der Nähe des Backofens! 😉

Gebt zum Schluss noch Sahne zu eurer Pilzsoße hinzu, und püriert sie. Noch einmal abschmecken, und wenn ihr zufrieden seid kann alles angerichtet werden – guten Appetit! 🙂

 

Werbeanzeigen

Die Süßkartoffel

In der letzten Zeit ist die Süßkartoffel zu so etwas wie einem Kultersatz für unsere heimische Kartoffel geworden. Immer öfter lese ich beim Bummeln durch die Großstädte Süßkartoffelpommes, und auch in der Snackabteilung im Supermarkt gibt es nicht mehr nur die einfachen Kartoffelchips! Die Süßkartoffel gibt es in verschiedene Sorten; solche mit violetter oder brauner Schale und hellem Innenleben, und orangefarbene (auch innen), die am süßesten schmecken sollen. Zwar ist die Süßkartoffel etwa 4-mal teurer als normale Kartoffeln, allerdings hat sie auch einen besonderen Geschmack und ist deshalb mal zur Abwechslung eine tolle Alternative. Ob als Pommes, Suppe, Reibekuchen, als Ofenkartoffel, als Püree oder einfach gekocht: es gibt eine riesige Menge an tollen Rezepten. Zum ersten Mal Süßkartoffel gegessen habe ich mit meinen Mädels aus von der Uni, die dieses Gericht in Irland kennengelernt haben. Die Süßkartoffelscheiben wurden doppelt paniert und dann in heißem Öl gebraten. Dazu gab es merkwürdigerweise eine weitere Sättigungsbeilage – Reis – und eine leckere Currysoße. Trotzdem hat es echt genial geschmeckt, vor allem hat das Panieren die Süße der Knolle etwas abgeschwächt, denn man muss natürlich beachten, dass sie einen sehr starken süßlichen Geschmack hat (kürbisähnlich), weshalb man die Süßkartoffel auch z. B. für süße Kuchen verwenden kann. Beim Kochen mit normalen Kartoffeln ist mir aufgefallen, dass trotz dessen, dass sie sehr hart sind (und auch schwieriger zu schälen) noch vor den Kartoffeln gar sind – also aufgepasst, wenn ihr sie in einem Topf kocht!

Falls ihr also mal einen völlig neuen Geschmack kennenlernen wollt, probiert doch einfach ein paar Süßkartoffelrezepte aus und überzeugt euch selbst! 🙂

Das Rezept zu dem von Nessi gewünschten Süßkartoffelgericht kommt heute Abend noch.

Das berühmte Mousse au Chocolat

Ihr braucht

150g Schokolade
2 Eigelbe
2 EL (Vanille-)Zucker
1 EL Rum/Marillenlikör
300ml Sahne

Zubereitung

Am besten ist es, wenn ihr zuerst die Sahne steif schlagt und sie danach in den Kühlschrank stellt. Wenn ihr euch eure Lieblings-Schokimischung zusammengestellt habt (ich habe für dieses Mousse 100g Vollmilch- und 50g weiße Schokolade genommen), lasst sie über dem Wasserbad schmelzen und danach etwas abkühlen. Währenddessen könnt ihr 2 Eigelbe in einer Schüssel über dem Wasserbad zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Dafür könnt ihr dann nämlich auch die Rührhaken von der Sahne benutzen! Dann kann der Rum mit der Schokolade eingerührt werden. Wenn diese Mischung kalt geworden ist, hebt vorsichtig die Sahne unter. Nach ca. 2 Stunden im Kühlschrank hat das Mousse die perfekte Konsistenz, und ihr könnt es mit Löffeln abstechen, oder schon vor dem Kaltstellen (wie ich) in kleine Gläschen abfüllen.

Wie ihr seht, sind das nur ein paar einfache Schritte – also ein Rezept für die spontane Schoko-Sahne-Attacke! 🙂

Cantina Mexicana in Kaiserslautern-Einsiedlerhof

Hintergrund

Seit 1997 (ich bin 1995 geboren! ;)) ist Cantina Mexicana unser Lieblingsrestaurant. Wir sind regelmäßig dort und haben deshalb schon so einige Veränderungen miterlebt. Und die Tatsache dass wir immer noch Stammkunden sind, ist zweifelsfrei ein sehr gutes Zeichen. Am liebsten gehen wir Mädels (Mama, Nessi und ich, auch mal mit Oma und Tante aus Düsseldorf oder unseren Freundinnen) dienstags dort hin. Warum? 2-4-1 Margaritas!! Wie ihr euch also denken könnt, waren wir (Mama, Papa und ich) also letzten Dienstag da, um alles noch einmal zu testen.

Das Essen

Wie immer gab es vor der Vorspeise schon ein Körbchen Tortilla-Chips und dazu Salsa mit frischem Koriander. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Chips sowie Dip immer wieder kostenlos aufgefüllt werden; so hat man zwischendurch immer was zum Knabbern.

P1010943j

Dann kam endlich unser geliiiiebtes Chili con Queso (natürlich die große Portion): ein heißer zähflüssiger Käsedip, der einfach super schmeckt. Allein dafür lohnt es sich, mal da gewesen zu sein!

P1010948

P1010950

Als Hauptspeise gab es für Mama und Papa je eine Portion Sizzling Fajitas mit Hühnchen bzw. Rindfleisch, bestehend aus weichen Weizentortillas, einem Teller mit Salat, Tomaten, Reibekäse, Sour Cream und Guacamole, sowie einer dampfenden Pfanne mit frisch gebratenen Zwiebeln, Paprika und Fleisch. So kann man sich seine Tortillas selbst füllen und rollen.

P1010957

Obwohl ich sonst oft eine Fajita Quesadilla esse, habe ich am Dienstag einmal den Mexican Hamburgesa mit Pommes ausprobiert. Dieser bestand aus saftigem Rindfleisch, knackigem Eisbergsalat, Guacamole und Chili con Queso, und hat auch echt lecker geschmeckt; nur das weiche Burgerbrot habe ich zum Teil liegen lassen.

P1010964

Für eine Nachspeise ist bei uns immer sehr selten Platz im Magen, aber es gibt wirklich eine große Auswahl an leckeren mexikanischen Desserts.

Fazit

Wie ihr sicher gemerkt habt, komme ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus… Alles schmeckt wirklich köstlich, das Ambiente ist toll, und das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut akzeptabel! Also, falls ihr mal zufällig in der Nähe seid, macht doch einen Abstecher und probiert die tollen Gerichte einfach selbst aus! 😉

Schweinefiletmedaillons mit Kartoffelgratin und Gemüse

Zuaten

frische(s) Schweinefilet/-medaillons
Olivenöl
Rosmarin
Knoblauch
Salz, Pfeffer

Kartoffeln
Milch
Sahne
1 Knoblauchzehe
Muskat
Salz

Gemüse, z. B. Kohlrabi, Möhren, …

Vorbereitungen

Bevor es losgehen kann, habt ihr erst einmal einige unschöne Arbeiten zu erledigen. Der Vorteil wenn ihr alles vorher vorbereite, kleinschneidet etc. ist natürlich, dass später alles reibungslos funktioniert. Zunächst einmal müssen die Kartoffeln geschält und in dünne Scheiben geschnitten werden. Diese kommen dann in eine Auflaufform und werden mit einem Gemisch aus Milch, Sahne (etwa 50:50), Salz, Muskat, und gepresstem Knoblauch zu etwa der Hälfte übergossen. Tipp: Die Mischung muss sehr salzig schmecken, damit die Kartoffeln davon auch etwas abbekommen! Die Form kommt dann bei 200°C auf der mittleren Schiene in den Ofen, denn das Gratin braucht eben am längsten, nämlich ca. 2 Stunden.

Dann könnt ihr schon euer Lieblings-Gemüse kleinschneiden oder würfeln. Wenn ihr genug Zeit habt, könnt ihr euer Fleisch schon (einen Tag) vorher in einer Tüte mit Olivenöl, Rosmarin, Knoblauch, Salz und Pfeffer marinieren. Dafür solltet ihr es, wenn ihr ein Filet habt, in gleichgroße Medaillons schneiden. Wenn nicht, könnt ihr die Gewürze auch erst beim Braten hinzufügen.

Während euren „Schnibbelarbeiten“ solltet ihr euer Gratin regelmäßig vorsichtig umrühren und auch testen, wie lange die Kartoffeln noch brauchen, um schön weich zu werden.

Zubereitung

Wenn die Kartoffeln langsam die gewünschte Konsistenz erreicht haben (nach ca. 1,5h), könnt ihr euer Gemüse in etwas Wasser dünsten. Achtet darauf, dass verschiedene Sorten unterschiedlich lange brauchen, also solltet ihr sie nicht von Anfang an zusammen im Topf garen lassen! Erhitzt nun etwas Olivenöl in einer Pfanne, gebt Rosmarin und Knoblauch dazu, und bratet das Schweinefleisch von beiden Seiten etwa 2 Minuten an. Reibt jetzt noch etwas Gouda auf euer Gratin und lasst die Käseschicht noch schön bräunen. Dann kann es auch schon ans Anrichten gehen: Lasst es euch schmecken! 🙂

Berliner

Ihr braucht

400g Mehl
1 Würfel Hefe
2 EL Zucker
250ml lauwarme Milch
2 Eier
60g weiche Butter

Außerdem

extra Zucker + Vanillezucker (+ Zimt) zum Wälzen
extra Mehl für die Tischplatte
mindestens 2 helfende Hände

Teigvorbereitungen

Bei der Hefeteigherstellung gibt es immer zwei Schritte. Zunächst wird der „Vorteig“ hergestellt. Gebt dafür das Mehl in eine Schüssel und macht mit einem Löffel eine Kuhle in die Mitte, in den dann der Hefewürfel hineingebröselt wird. Auf die Hefe kommt der Zucker und etwa die Hälfte der lauwarmen Milch. Diese Mischung in der Mitte wird mit etwas Mehl aus der Mitte vorsichtig verrührt, bis eine zähflüssige Masse entsteht. Mit dem Mehl vom Rand wird diese nun abgedeckt. Die Schüssel wird in ein Tuch gewickelt und an einen warmen Platz (auf die Heizung) gestellt. Nach ca. ½ Stunde werden die restlichen Zutaten hinzugefügt und der ganze Teig muss geschmeidig geknetet werden. Noch etwas Mehl auf den Teig, und schon kommt er zum Gehen wieder zurück auf die Heizung. Ungefähr eine Stunde später könnt ihr den aufgegangenen Teig auf einer gut bemehlten Fläche etwa daumenbreit ausrollen, mit einem Glas eure Berliner ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, wo sie weiter aufgehen können.

20170222_144630


Backen und Befüllen

Füllt nun einen Topf mit Öl, z. B. Keimöl, und erhitzt es. Um zu testen, ob das Öl heiß genug ist, haltet einfach ein Holzstäbchen hinein. Wenn sich kleine Bläschen bilden, könnt ihr eure Berliner vorsichtig reinlegen und von beiden Seiten goldbraun backen.

20170222_150726

Wenn sie fertig sind, lasst sie auf etwas Küchenpapier abtropfen und wälzt sie dann schnell in einem Teller mit Zucker, Vanillezucker, und je nach Geschmack mit Zimt. Die Idee mit dem Zimt kommt von meinem Lieblings-Hefegebäck: Quarkbällchen! Jetzt fehlt nur noch die Marmeladenfüllung. Lasst euch dabei am besten von einem fleißigen Helferlein unterstützen, denn die Berliner sind ziemlich schnell fertig und müssen befüllt werden, wenn sie noch warm sind; alleine ist es fast unmöglich, da hinterher zu kommen! Füllt eure Lieblingsmarmelade (ihr solltet unbedingt Marmelade ohne Stücke nehmen) in einen Spritzbeutel mit langer Spitze, stecht sie bis zur Mitte ein und drückt etwas davon in euer süßes Gebäck – fertig!

p1040728

Helau und Alaaf!

Passend zur 5. Jahreszeit möchte ich euch von unserer persönlichen Karnevalstradition berichten. Wie ihr euch denken könnt, geht es um eine Leckerei, die es jetzt wieder in jeder Bäckerei zu kaufen gibt. BERLINER!

Berliner sind in der Pfalz bekannt  bekannt als „Fastnachtskichelcher“, denn Karneval heißt hier Fasching/Fasnacht, und „Kichelcher“ heißt Küchlein. In der Karnevalszeit gibt es beim Bäcker meist Berliner mit Puderzucker; da ich sie aber nur mit Kristallzucker mag, ist das Selbstbacken eine leckere Alternative!

Da meine Mama aus einer Karnevalshochburg in NRW kommt – ich meine Düsseldorf, und NICHT Köln 😉 – kennen wir Berliner hauptsächlich als gefüllte Krapfen. Dort sind die Berliner immer gefüllt (ansonsten muss man halt was anderes bestellen), und zwar in allen erdenklichen Sorten (ob mit außergewöhnlichen Marmeladenfüllungen oder beschwipst in den Varianten Rum, Eierlikör, etc.). Ungefüllte Varianten sind neben den Berlinern auch andere spezielle Gebäckstücke wie Mutzenmandeln oder Räderkuchen, von denen viele von euch bestimmt noch nichts gehört haben. Traditionell wurden diese 3 Teilchen zur Karnevalszeit immer bei meiner Oma in Düsseldorf gebacken, und später dann auch bei uns in der Pfalz. Die Besonderheit bei den Berlinern war dabei, dass wir immer ein paar davon „präpariert“ haben, d. h. mit Senf füllten, wobei zur Tarnung noch ein Klecks Marmelade obendrauf kam. Beim Verzehren gab es dann immer lachende und verzerrte Gesichter, und um nicht zur letzteren Kategorie gehören zu müssen, waren oft viele freiwillige Helfer in der Küche, um zu sehen wo die Senfbomben in der Schüssel platziert wurden.

Bei Oma gibt’s immer große Berliner, zu Hause mache ich lieber kleine. Ich esse am liebsten ungefüllte mit Zimt und Zucker oder Donuts, und Nessi liebt proppenvoll gefüllte Zucker-Berliner, am liebsten mit Erdbeer- oder Himbeermarmelade. Für Mama darf es gerne eine säuerlichere sein (Johannisbeere) und Papa isst sowieso alles. 😀

Unser Rezept dazu werde ich heute Abend noch einstellen!